Das Grüne Band - Ehemalige Grenze zur DDR

Kategorie: Ausstellung
Das Grüne Band - Ehemalige Grenze zur DDR
Fotoausstellung im Bürgerzentrum Burgkirchen
Im Foyer des Bürgerzentrums sehen Sie die Fotos von Harald Wirth. Erweitert wird diese Fotoausstellung mit Informationen vom Nationalen BUND Kompetenzzentrum "Grünes Band" und der "BUND Naturschutz – Kreisgruppe Altötting".
Das "Grüne Band Deutschland" ist ein einzigartiges Naturschutzprojekt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze und verbindet auf rund 1.400 Kilometern wertvolle Lebensräume. Der Bund Naturschutz setzte sich früh für den Erhalt dieses "Bands des Lebens" ein und engagiert sich bis heute für seinen Schutz. Entstanden ist das Grüne Band nach der deutschen Wiedervereinigung, als Naturschützer erkannten, dass sich im früheren Grenzstreifen eine artenreiche Natur entwickeln konnte. Aufgrund seiner besonderen ökologischen und historischen Bedeutung setzt sich der Bund Naturschutz dafür ein, das Grüne Band als UNESCO-Welterbe anerkennen zu lassen.
Öffnungszeiten:
Eröffnung der Ausstellung: Dienstag 28.04.2026 um 18:00 Uhr
Ausstellung im Bürgerzentrum: 28.04.2026 bis 22.05.2026
Dienstag bis Freitag: 08:00 bis 18:00 Uhr
Sonntags 03.05. + 10.05. + 17.05.2026: 14:00 bis 17:00 Uhr
Vortrag mit Fotoschau " Das Grüne Band - Faszination zwischen Natur und Geschichte"
Mit Harald Wirth (Fotograf)
Donnerstag 30.04.2026 um 19:00 Uhr in der Bibliothek
" An diesem Abend werde ich über meine Wanderungen und die ausgestellten Bilder reden, allerdings werde ich auch auf einige Geschichten und Vorfälle während der Zeit, als die Grenze noch bestand, eingehen. Dazu werde ich auch einige Bücher auflegen und danach der Bibliothek zur Verfügung stellen."
Mein Name ist Harald Wirth, ich bin 67 Jahre alt und gebürtiger Burgkirchner und wohne seit 1985 in Kastl. Ich habe einige Hobbys wie Wandern, Radfahren, Tennis und vor allem auch die Fotografie. Diese Leidenschaft verfolge ich seit ca. 20 Jahren. Hier finde ich meine bevorzugten Motive vor allem in der Natur. Ich hatte mir vorgenommen nach dem Eintritt in die Pension eine längere Wanderung zu machen und stieß dabei zufällig in einem Zeitungsbericht auf den kleinen Ort Gutenfürst in Sachsen, an welchen ich aus Kindheitstagen keine guten Erinnerungen hatte. Dies war nämlich der Eisenbahngrenzübergang in die DDR, welchen wir jedes Jahr in den großen Ferien benutzen mussten, um zur Verwandtschaft nach Riesa an der Elbe zu kommen, wo unsere Mutter geboren wurde und ihre Kindheit und Jugend verbrachte. Über diesen Bericht kam ich dann auch auf das Grüne Band, die ehemalige Grenze zwischen DDR und BRD. Im Internet konnte ich lesen, dass dieses grüne Band nach der Grenzöffnung in großen Teilen dem Naturschutz gewidmet wurde und auf dem früheren Kontrollweg (hier fuhren die DDR-Grenzer Streife) erwandert werden kann. Ich kaufte mir ein Buch darüber und wusste, nachdem ich es gelesen hatte, dass ich das machen will – und zwar alleine. Ich teilte diese ca. 1400 km in vier Abschnitte und war so vier Jahre Jahr jeweils 11 Tage unterwegs. Da meine geplanten Tagesetappen nur fürs Wandern zu lang waren, kam ich auf die Idee zur Unterstützung ein Klapprad mitzunehmen, welches von meiner Nichte „Rudi“ getauft wurde. Außerdem war mir klar, dass ich diese Wanderungen auch fotografisch festhalten möchte. Und die Quintessenz daraus, können Sie in der Fotoausstellung im Bürgerzentrum sehen.
Organisator
Gemeinde Burgkirchen a.d.Alz

